Lagebericht & Ergänzungen | Grundlagen des Konzerns

12.2 Emissionen in die Luft

Emissionen in die Luft stammen bei Bayer größtenteils aus der Erzeugung und dem Verbrauch von Energie. Unser Einsatz für mehr Energieeffizienz hilft sowohl Kosten als auch Emissionen zu reduzieren. Wir wollen darüber hinaus einen Beitrag zum Klimaschutz auf mehreren Ebenen leisten und haben dafür ein konzernweit geltendes Klimaprogramm etabliert.

Klimaprogramm

Mit unserem Klimaprogramm arbeiten wir seit Jahren an einer verbesserten Ressourcen- und Energie­effizienz, um u. a. die Emissionen von Treibhausgasen in der Produktion zu verringern. Darüber hinaus bieten wir Marktlösungen zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel an.

Im Rahmen unseres Konzernzielepakets haben wir 2013 das bisherige Emissionsminderungsziel leicht angehoben und darüber hinaus ein Energieeffizienzziel formuliert. Demnach will Bayer im Zeitraum von 2012 bis 2020 zum einen seine spezifischen Treibhausgas-Emissionen um 20 % senken und zum anderen die Energieeffizienz um 10 % verbessern. Die Referenzjahre für beide Ziele wurden einheitlich auf das Jahr 2012 festgelegt. Die spezifischen Treibhausgas-Emissionen betrugen 1,02 t co2-Äquivalente pro t Verkaufsprodukt. Die Energieeffizienz lag 2014 bei 3,37 MWh/t.

Neben dem übergeordneten Konzern-Klimaziel gliedert sich das Engagement im Bayer-Klimaprogramm in drei Bereiche:

1. Effizientere Produktion: Emissionsminderung in der eigenen Produktion durch Steigerung der Energieeffizienz sowie durch Entwicklung und Einsatz neuer, innovativer Technologien.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-1

Das Energiemanagementsystem structeseTM („Structured Efficiency System for Energy“) wurde bei MaterialScience in 58 besonders energieintensiven Betrieben in Europa, Asien und Amerika installiert. Mit diesem von Bayer entwickelten System lässt sich der individuelle Energieverbrauch in den Produktionsanlagen optimal steuern und im Schnitt um ein Zehntel verringern. Die jährliche Energieersparnis belief sich im Jahr 2014 auf rund 1,5 mio mwh, während die co2-Emissionen um rund 428.000 t/a verringert werden konnten. MaterialScience hat die Einführung von structeseTM 2014 abgeschlossen. Das Energiemanagementsystem soll aber auch bei weiteren Anlagen zum Einsatz kommen, u. a. in der neuen tdi (Toluylen-Diisocyanat)-Großproduktion am Standort Dormagen, Deutschland.

Innovative Produktionsverfahren tragen dazu bei, Stromverbrauch und Treibhausgas-Emissionen zu senken. Mithilfe der Sauerstoffverzehrkathoden-Technik (svk) in der Chlorherstellung lässt sich z. B. der Bedarf an Strom gegenüber dem Standardprozess um 30 % senken. Dies konnte in einem Testbetrieb in einer Demonstrationsanlage mit einer Kapazität von 20.000 t Chlor pro Jahr gezeigt werden. Die Anlage wird am Standort Krefeld-Uerdingen, Deutschland, seit fast vier Jahren erfolgreich betrieben. Das Verfahren wird von MaterialScience und unserem Entwicklungspartner „Thyssen Krupp Electrolysis“ global vermarktet. Würde die svk-Technik beispielsweise in der deutschen Chlorindustrie flächendeckend eingeführt, könnte der gesamte Stromverbrauch der Bundesrepublik um 1 % verringert werden.

Eine weitere Prozessinnovation ist die Gasphasen-Technik bei der Herstellung des Polyurethan-Vorprodukts tdi. Hierbei werden bis zu 60 % weniger Energie und bis zu 80 % weniger Lösemittel verbraucht. Das Verfahren kommt u. a. in der neuen tdi-Anlage mit einer Kapazität von 300.000 t/a zum Einsatz, die Ende 2014 für 250 Mio € am Standort Dormagen in Betrieb genommen wurde.

Einen Beitrag zur Ressourcenschonung könnte die teilweise Nutzung von co2 anstelle von Erdöl in der Kunststoffproduktion leisten. Dabei wird Polyol, ein weiteres zur Polyurethan-Herstellung erforderliches Vorprodukt, auch mithilfe von co2 hergestellt. MaterialScience hat dafür ein Verfahren entwickelt und zur Marktreife gebracht, das kommerziell genutzt werden soll. Dazu ist am Standort Dormagen, Deutschland, der Bau einer Produktionsstraße geplant, die ab 2016 co2-basierte Polyole herstellen soll.

2. Marktlösungen: Emissionsminderung bei Kunden durch Bayer-Produkte, insbesondere in der Gebäudedämmung, im Leichtbau sowie in der Landwirtschaft. Unsere Produkte tragen auf vielfältige Weise zur Energieeinsparung und Ressourcenschonung bei. Sie helfen den Kunden, Emissionen zu reduzieren, und bieten ihnen Lösungen für die Anpassung an den Klimawandel.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-2

Produkte und Lösungen von MaterialScience helfen in verschiedenen Schlüsselindustrien und zen­tralen Lebensbereichen, Ressourcen zu schonen, Energie zu sparen und so Emissionen zu verringern. Dies geschieht vor allem durch Leichtbau im Automobilbereich und durch Dämmung von Gebäuden und Kühlgeräten. So wurde ein besonders feinporiger Polyurethan-Hartschaum entwickelt, der die Dämmleistung von Kühlschränken und Gefriertruhen noch einmal erheblich steigern kann. Durch die Verringerung der Schaumstoffporengröße um bis zu 40 % gegenüber herkömmlichen Produkten sinkt die Wärmeleitfähigkeit des neuen Materials um bis zu 10 %.

Einsatzmöglichkeiten von Polymeren in der Bauindustrie demonstriert MaterialScience auch im „EcoCommercial Building“-Programm. Diese globale Initiative unter der Führung von Bayer umfasst zahlreiche Industriepartnerschaften mit führenden Unternehmen aus der Bauindustrie, die Produktlösungen für nachhaltiges Bauen entwickeln und anbieten. Vorrangige Ziele sind, Energiebedarf und Emissionen sowie Lebenszykluskosten von Gebäuden zu senken und den Nutzerkomfort zu erhöhen. Anhand von Referenzgebäuden wird der positive Beitrag von Dämmstoffen zur Energiebilanz eines Gebäudes dargestellt.

Energieeffiziente Marktlösungen ermöglicht auch der transparente Hochleistungskunststoff Polycarbonat, der beispielsweise die energiesparende led-Technologie etwa in der Automobilindustrie und für neuartige Straßenlampen unterstützt. Letztere verbrauchen bis zu 70 % weniger Energie als herkömmliche Modelle.

Auch bei der Erzeugung erneuerbarer Energien spielen Werkstoffe von MaterialScience eine Rolle. So hat das Unternehmen neue Polyurethan-Infusionsharze für Rotorblätter von Windkraftanlagen entwickelt. Sie können Rotoren auf Basis der bisher verwendeten Epoxidharze in Produktionsgeschwindigkeit, Leichtigkeit und Haltbarkeit übertreffen.

CropScience trägt mit seiner Strategie im Bereich Saatgut und Pflanzenschutz aktiv dazu bei, die Treibhausgas-Emissionen pro Ertrag zu senken. Das Programm Tabela in Indonesien ermöglicht durch die Direktaussaat von vorgekeimtem Reis eine Senkung des Wasserverbrauchs um bis zu 20 %. Aufgrund der Minimierung der anaeroben Bedingungen kann außerdem der Ausstoß des klimaschädigenden Methangases um bis zu 30 % reduziert werden. Bei dieser Initiative arbeitet der Teilkonzern mit lokalen Partnern zusammen, um aufzuzeigen, was mithilfe eines maßgeschneiderten Pakets aus Saatgut und Pflanzenschutzmitteln erreicht werden kann: mehr Wassereffizienz, weniger Treibhausgas-Emissionen, höhere Reiserträge sowie Einkommensverbesserungen für die Farmer.

Mehr zur Bekämpfung der – durch den Klimawandel voranschreitenden – Bedrohung durch den Malariaerreger lesen Sie in Kapitel 5 Forschung, Entwicklung, Innovation“ bei CropScience.

3. Unterstützende Maßnahmen: Emissionsminderung in Nicht-Produktionsbereichen wie der Fahrzeugflotte und der Informationstechnologie unter Einbeziehung der Belegschaft.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-3

Mit verschiedenen Initiativen sorgt Bayer für Einsparungen an Energie, Kraftstoff und somit Emissionen sowie Kosten in Nicht-Produktionsbereichen des Konzerns. Dazu zählen Verbesserungen in der über 25.000 Fahrzeuge umfassenden globalen Konzernfahrzeugflotte und der Informationstechnologie. Im Zuge der Bayer-„EcoFleet“-Initiative wurde 2013 ein neues Reduktionsziel implementiert: Bayer plant, bis 2020 die spezifischen co2-Emissionen auf 110 g/km für neu zugelassene Fahrzeuge zu reduzieren. Bei den rund 6.700 neu zugelassenen Fahrzeugen im Berichtsjahr lag der co2-Ausstoß bei durchschnittlich 148 g/km. 2015 werden die Fahrsicherheitstrainings um Schulungen in energiesparender Fahrweise ergänzt.

Im Bereich der Kommunikation setzt Bayer zunehmend auf energieeffiziente Arbeitsplatzlösungen mit integrierter Sprach- und Videofunktion, um it-gestützt die Anzahl der Dienstreisen und somit die Emissionen zu verringern.

Treibhausgas-Emissionen

Bayer berichtet alle Treibhausgas-Emissionen des Konzerns nach den Vorgaben des Greenhouse Gas Protocol (ghg Protocol). Die direkten Emissionen aus eigenen Kraftwerken, Abfallverbrennungs- und Produktionsanlagen (entspricht Scope 1 des ghg Protocol) werden an allen Produktionsstandorten sowie an relevanten Verwaltungsstandorten erhoben.

Im Berichtsjahr stieg die gesamte Menge an Treibhausgas-Emissionen konzernweit um 4,2 % an. Während die direkten Emissionen um 1,7 % zurückgingen, stiegen die indirekten Emissionen um 9,7 % an. Auch dieser Anstieg ist vorwiegend auf den 2014 erstmals in das Umwelt-Reporting aufgenommenen MaterialScience-Standort Maasvlakte, Niederlande, zurückzuführen.

Treibhausgas-Emissionen1 des Konzerns         [Tabelle 3.12.2]
  in Mio t CO2-Äquivalenten
  2010 2011 2012 2013 2014
Direkte Emissionen von Treibhausgasen2 4,80 4,23 4,24 4,09 4,02
Indirekte Emissionen von Treibhausgasen3 3,70 3,92 4,12 4,29 4,70
Gesamte Treibhausgas-Emissionen 8,50 8,15 8,36 8,37 8,72
Spezifische Treibhausgas-Emissionen (in t CO2-Äquivalente pro t produzierte Verkaufsmenge)4 1,09 0,95 0,98 1,00 1,02
Produzierte Verkaufsmenge (in Mio t)5 10,4 11,0 11,2 11,1 11,4
1 Portfoliobereinigt nach GHG Protocol
2 2014 waren 88,7% der Emissionen CO2-Emissionen, 10,8 % N2O-Emissionen, knapp 0,5 % teilfluorierter Kohlenwasserstoff sowie 0,05% Methan.
3 Typischerweise macht CO2 bei Verbrennungsprozessen mehr als 99% aller Treibhausgas-Emissionen aus. Daher beschränken wir uns bei der Berechnung der indirekten Emissionen auf CO2.
4 Die spezifischen Konzernemissionen errechnen sich aus der Gesamtmenge an direkten und indirekten Emissionen der Teilkonzerne inkl. der Emissionen aus der Fahrzeugflotte dividiert durch die produzierten Verkaufsmengen der drei Teilkonzerne. Von den direkten und indirekten Emissionen werden dabei die Mengen abgezogen, welche aus Energielieferungen an dritte Firmen stammen. Bei MaterialScience werden die bei der Produktion anfallenden Nebenprodukte Natronlauge und Salzsäure sowie Handelsprodukte nicht berücksichtigt.
5 Die produzierte Verkaufsmenge umfasst alle im Geschäftsjahr verkauften Produkte, inkl. Neben- und Handelsprodukte.

Aufgrund der erstmaligen Einbeziehung des Standorts Maasvlakte, Niederlande, in das Umwelt-Reporting stiegen auch die spezifischen Treibhausgas-Emissionen gegenüber 2013 an und lagen 2014 bei 1,02 t co2-Äquivalenten pro t Verkaufsprodukt.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-4

Da unsere eigenen Kraftwerke mit umweltfreundlicher und ressourceneffizienter Kraft-Wärme-Kopplung betrieben werden, wandeln sie ca. 80 % der eingesetzten Brennstoffenergie in die Nutz­energien Strom und Wärme um. Dennoch verursachen unsere Kraftwerke einen wesentlichen Teil der direkten Konzern-Treibhausgas-Emissionen.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass wir gemäß den Regeln des „ghg Protocols“ alle Treibhausgas-Emissionen aus der Umwandlung von Primärenergieträgern in Strom, Dampf oder Kälte in unsere Energiebilanz aufnehmen, auch wenn ein wesentlicher Anteil der direkten Emissionen aus der Erzeugung von Energie resultiert, die an Dritte (andere Firmen) geliefert wird. Somit liegen unsere absoluten Zahlen zum Treibhausgas-Ausstoß höher als die realen Emissionen, die sich aus der Bayer-Geschäftstätigkeit ergeben würden. Eine bessere Aussagekraft besitzt dagegen die Menge der spezifischen Treibhausgas-Emissionen. Diese stellt nur die von Bayer zu verantwortenden Treibhausgas-Emissionen bezogen auf die produzierten Verkaufsmengen der drei Bayer-Teilkonzerne dar, siehe Tabelle 3.12.2-1 in der nachfolgenden Online-Ergänzung.

Die von Currenta betriebenen Abfallverbrennungsanlagen gewinnen jährlich rund 1 Mio t Dampf aus der Verbrennung von ca. 280.000 t Sonderabfällen. Im Vergleich zur Nutzung fossiler Energieträger verringern sich dadurch die Emissionen um 200.000 t co2 pro Jahr.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-5

Treibhausgas-Emissionen für Teilkonzerne und Servicegesellschaften [Tabelle 3.12.2-1]
  Summe der direkten und indirekten Emissionen in Mio t CO2-Äquivalenten
  2010 2011 2012 2013 1 2014 1
HealthCare 0,54 0,54 0,55 0,52 0,52
CropScience 1,09 1,00 0,92 0,95 0,91
MaterialScience 5,24 4,63 4,89 4,98 5,67 2
Sonstige3 0,02 0,01
Currenta4 1,62 1,97 1,88 1,83 1,52
Spezifische Treibhausgas-Emissionen MaterialScience (t CO2-Äquivalente pro t produzierte Verkaufsmenge)5 0,96 0,82 0,86 0,89 0,93
1 Die Emissionen aus der Konzernfahrzeugflotte in Höhe von 0,1 Mio. t CO2-Äquivalenten werden seit 2013 erfasst, aber nicht teilkonzernspezifisch zugeordnet. Sie werden den direkten Konzernemissionen zugeordnet (siehe Tabelle 3.12.2 Treibhausgas-Emissionen des Konzerns) .
2
Der deutliche Anstieg der Treibhausgas-Emissionen bei MaterialScience auf 5,67 Mio. t ist darauf zurückzuführen, dass 2014 erstmals eine Produktionsanlage für Propylenoxid in Maasvlakte, Niederlande, in das Umwelt-Reporting aufgenommen wurde. Dieser Standort allein steht für rund 330.000 t CO2. Ohne die Einbeziehung von Maasvlakte wären die spezifischen Emissionen im Jahr 2014 nicht angestiegen, sondern gesunken. Auf rückwirkende Korrekturen der Zeitreihen wurde internen Regelungen folgend verzichtet.
3 Summe der Treibhausgas-Emissionen von Technology Services und Business Services. Die Produktionsstätten dieser Gesellschaften sind 2012 in andere Teilkonzerne aufgenommen worden.
4 Die für Currenta ausgewiesenen Emissionen gehen auf die Energiebereitstellung an externe Chemiepark-Partner zurück.
5 Bei der Produktionsmenge werden die bei der Produktion anfallenden Nebenprodukte Natronlauge und Salzsäure sowie Handelsprodukte nicht berücksichtigt.

Mit dem „Corporate Value Chain Accounting & Reporting Standard“ wird das Reporting für alle relevanten indirekten Scope-3-Emissionen gemäß ghg Protocol verbindlich geregelt. Bayer hat nach gründlicher Prüfung neun wesentliche Scope-3-Kategorien identifiziert, die wir im CDP-Bericht ausführlich darstellen.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-6

Diese aus der Wertschöpfungskette resultierenden Emissionen werden wir für das Jahr 2014 wieder detailliert im Rahmen des Carbon Disclosure Project veröffentlichen. Dabei finden insbesondere solche Emissionen Berücksichtigung, bei denen signifikante Reduktionspotenziale bestehen, wie z. B. bei den verkehrsbedingten Emissionen aus Geschäftsreisen.

2014 nahm der Bayer-Konzern mit insgesamt 19 Anlagen am europäischen Emissionshandel teil. Die Treibhausgas-Emissionen dieser Anlagen beliefen sich auf ca. 2,29 Mio t co2-Äquivalente.

Weitere direkte Emissionen in die Luft

Der Ausstoß an ozonabbauenden Substanzen („Ozone Depleting Substances“, ods) verringerte sich um 5,6 %. Die Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen ohne Methan („Volatile Organic Compounds“, voc) sanken um 6,5 %. Hauptemittent beider Emissionsarten ist weiterhin der CropScience-Standort in Vapi, Indien, der 68,2 % der Emissionen an voc- und 94,9 % der ods-Emissionen ausmacht. Das dort seit drei Jahren laufende Projekt zur Reduzierung dieser Emissionen zeigt weitere Erfolge: Die voc-Emissionen gingen um weitere 9,5 % zurück, was 7,2 % der Konzernmenge entspricht. Auch die ods-Emissionen wiesen dort einen Rückgang um 3,4 % auf. Bis spätestens 2016 wird eine zentrale Abluftreinigung die vielfältigen Emissionsquellen in Vapi zusammenführen und zu einer signifikanten Reduktion dieser Emissionen führen.

Emissionen ozonabbauender Substanzen (ODS)1 [Tabelle 3.12.3]
  2010 2011 2012 2013 2014
ODS in t/a 20,8 16,3 16,3 15,7 14,8
1 Ozone Depleting Substances (ODS) in CFC-11-Äquivalenten
Emissionen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC)1         [Tabelle 3.12.4]
  2010 2011 2012 2013 2014
VOC in 1.000 t/a 2,54 2,69 2,60 2,27 2,12
VOC in kg/t produzierte Verkaufsmenge 0,2436 0,2457 0,2316 0,2047 0,1864
1 Volatile Organic Compounds (VOC) ohne Methan

Auch fast alle anderen direkten Emissionen waren 2014 rückläufig.

eingeschränkt geprüft

Online-Ergänzung: 3-12.2-7

Weitere wichtige direkte Emissionen in die Luft [Tabelle 3.12.4-1]
  in 1.000 t/a
  2010 2011 2012 2013 2014
CO 1,4 1,3 1,0 0,9 0,9
NOX 3,7 3,7 3,1 2,5 2,4
SOX 2,7 2,3 1,9 1,3 1,2
Staub 0,2 0,2 0,2 0,2 0,2
Letzte Änderung: 26. Februar 2015  Copyright © Bayer AG
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