• Bestens gerüstet für die Zukunft

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    Im Polyurethan-Technikum von Bayer MaterialScience in Leverkusen: Betriebsleiter Achim Symannek (l.) und Verfahrenstechniker Dirk Steinmeister begutachten ein Fernwärmerohr.

Sie sind der Motor für technologischen Fortschritt: innovative Werkstoffe, wie sie Bayer MaterialScience herstellt und stetig weiterentwickelt. Mit der geplanten Eigenständigkeit wird das Unternehmen voraussichtlich zur Nummer vier in der europäischen Chemiebranche – und kann seine Stärken noch besser einsetzen.

Prüfende Blicke, ein paar Mal geklopft, eine streichende Handbewegung über die glänzende schwarze Oberfläche – Hans-Jörg Dahmen nickt zufrieden. „Ein perfektes Muster“, sagt er und stellt das frisch gepresste Rechteck vor der Spritzgussmaschine ab. Der Ingenieur, der bei Bayer MaterialScience in der Anwendungsentwicklung arbeitet, hat gerade im Leverkusener Technikum ein neues Auto-Panoramadach begutachtet. Hergestellt zum Test aus dem Hochleistungskunststoff Polycarbonat, in einem Guss. Und bis zu 50 Prozent leichter als herkömmliche Ausführungen aus Glas. „Für solche Entwicklungen ist die Automobilindustrie dankbar, denn je weniger ein Fahrzeug wiegt, desto sparsamer und umweltverträglicher ist es“, erklärt Dahmen.

Spätestens

Mitte 2016

soll MaterialScience unter einem neuen Namen auf eigenen Füßen stehen.

Die Automobilbranche ist nur eine von mehreren Schlüsselindustrien, für die Bayer MaterialScience Werkstoffe herstellt und entwickelt, und Polycarbonat zählt zu den Hauptprodukten. Daneben stellt das Unternehmen die Komponenten für Polyurethane bereit – eine vielseitige Kunststoffklasse, die an zahlreichen Stellen im Alltag verwendet wird: als weicher Schaumstoff beispielsweise für Matratzen, Autositze und Polstermöbel. Und in Form von Hartschaum vor allem als Dämmstoff für Gebäude und Kühlgeräte. Auf der Polyurethan-Chemie beruhen außerdem die Vorprodukte von Bayer MaterialScience für Farben, Lacke, Kleb- und Dichtstoffe. In all diesen Segmenten nimmt das Unternehmen führende Positionen auf dem Weltmarkt ein.

Ich bin überzeugt: Wir sind bestens gerüstet für die Zukunft. Denn unser Unternehmen vereint viele Vorteile. Eine konsequente Ausrichtung auf Innovation und Nachhaltigkeit, hervorragende Mitarbeiter, führende Positionen am Markt, Nähe zu den Kunden.

Ob schützender Lack, isolierender Schaumstoff oder leichtes Polycarbonat: Solche Produkte können helfen, Herausforderungen wie den Klimawandel, die zunehmende Mobilität oder das Wachstum der Städte zu bewältigen. „Dazu entwickeln wir nachhaltige Lösungen, die zur Bewahrung der Umwelt beitragen, den Menschen zugute kommen und Werte schaffen“, betont Vorstandsvorsitzender Patrick Thomas. Die Grundlage dafür seien eine ausgeprägte Innovationskultur und Nähe zu den Kunden rund um den Globus.

Hinzu kommen eine auf Technologie- und Kostenführerschaft ausgerichtete Strategie mit sehr modernen, wettbewerbsfähigen Großanlagen, in die kontinuierlich investiert wird. So nahm MaterialScience Ende 2014 am deutschen Standort Dormagen für 250 Millionen Euro eine besonders effiziente und umweltschonende Anlage zur Herstellung der Polyurethan-Komponente TDI in Betrieb.

Mit rund

16.800

qualifizierten Mitarbeitern weltweit entsteht voraussichtlich Europas viertgrößtes Chemie-
unternehmen.

Die geplante Selbstständigkeit soll das Unternehmen in die Lage versetzen, seine Stärken noch besser, schneller und flexibler im globalen Wettbewerb einzusetzen. MaterialScience kommt so vor allem einfacher an Kapital für die Weiterentwicklung des Geschäfts. Und kann seine Organisation und Prozesse sowie die Unternehmenskultur ausschließlich auf das eigene Industrieumfeld und Geschäftsmodell ausrichten. Spätestens Mitte 2016 ist es so weit, dann soll MaterialScience unter einem neuen Namen auf eigenen Füßen stehen – als voraussichtlich viertgrößtes Chemieunternehmen Europas mit rund 16.800 qualifizierten Mitarbeitern weltweit, die erwartungsvoll in die Zukunft blicken.

„Unser Unternehmen vereint viele Vorteile“

Patrick Thomas, Vorsitzender des Executive Committee von Bayer MaterialScience, zur Strategie des Teilkonzerns

Mit der Ankündigung des geplanten Börsengangs steht Bayer MaterialScience im Rampenlicht. Die Erwartungen sind hoch – bei Mitarbeitern, Kunden, potenziellen Investoren. Ich bin überzeugt: Wir sind bestens gerüstet für die Zukunft. Denn unser Unternehmen vereint viele Vorteile. Eine konsequente Ausrichtung auf Innovation und Nachhaltigkeit, hervorragende Mitarbeiter, führende Positionen am Markt, Nähe zu den Kunden. Hinzu kommen moderne Technologien und sichere Anlagen, die hocheffizient und kostengünstig produzieren. Die Werkstoffe, die wir weltweit anbieten, sind erstklassig und helfen, große Herausforderungen zu bewältigen. Ich blicke zuversichtlich nach vorn – und hoffe, Sie teilen meine Begeisterung für die Reise in die Eigenständigkeit.


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Letzte Änderung: 26. Februar 2015  Copyright © Bayer AG
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